Kurze ehrliche Antwort: Es kommt auf die Größe und den Bedarf an. Ein fest angestellter Hausmeister rechnet sich nur, wenn Sie ihn das ganze Jahr voll auslasten — also ein sehr großes Objekt oder Portfolio. Für die meisten Hausverwaltungen, WEGs und Filialisten mit schwankendem Bedarf über mehrere Standorte ist der Hausmeisterservice günstiger und planbarer. Hier sind die echten Zahlen, ungeschönt.
Was kostet ein eigener Hausmeister wirklich?
Mehr als das Gehalt auf dem Vertrag. Das ist der Punkt, den viele unterschätzen.
Ein angestellter Hausmeister kostet 2026 im Schnitt 34.000–41.000 € Bruttolohn pro Jahr (Quelle: StepStone, jobvector, Entgeltatlas, Stand Juni 2026 — Vollzeit, je nach Region und Erfahrung; Schätzung). Darauf kommen die Arbeitgeber-Lohnnebenkosten von rund 21–25 % (Sozialversicherungs-Anteil ca. 21 % plus Umlagen und Berufsgenossenschaft; Quelle: lohn-info.de, finom.co, Stand 2026 — Schätzung).
Damit liegen Sie schon bei rund 41.000–51.000 € pro Jahr — und der Hausmeister hat noch keinen Besen in der Hand. Dazu kommt:
- Urlaub und Krankheit: ca. 30 Urlaubstage plus Krankheitsausfälle. Sie zahlen weiter, die Arbeit bleibt liegen — oder Sie organisieren eine Vertretung.
- Geräte, Fahrzeug, Material: Rasenmäher, Streugut, Werkzeug, Reinigungsmittel, oft ein Fahrzeug. Anschaffung, Wartung, Sprit, Versicherung.
- Verwaltung: Lohnabrechnung, Dienstplan, Arbeitsschutz, Dokumentation. Das macht jemand — und das kostet Zeit.
- Recruiting: Stelle besetzen, Bewerbungen sichten, einarbeiten. Bei Kündigung von vorne.
Realistische Vollkosten: rund 50.000–65.000 € pro Jahr für einen voll ausgestatteten, fest angestellten Hausmeister (Schätzung auf Basis Bruttolohn + Nebenkosten + Sachkosten; je nach Ausstattung und Region). Das sind die ehrlichen Zahlen.
Was kostet ein Hausmeisterservice?
Eine planbare Pauschale — und sonst nichts. Kein Arbeitgeberrisiko.
Beim Hausmeisterservice zahlen Sie für die tatsächlich erbrachte Leistung, meist als monatliche Pauschale je Objekt oder nach Aufwand. Geräte, Fahrzeug, Material, Versicherung, Vertretung bei Krankheit — alles im Preis. Kein Lohnbüro, kein Recruiting, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
Konkrete Preise hängen von Objektgröße, Leistungsumfang und Frequenz ab. Eine seriöse Zahl gibt es nur nach Objektbesichtigung — alles andere wäre geraten.
Der entscheidende Unterschied: Sie tragen kein Fixkostenrisiko. Fällt im Winter mehr an, skaliert der Service mit. Wird es ruhiger, zahlen Sie nicht für Leerlauf.
Eigener Hausmeister vs. Service — die Unterschiede
Der eigene Hausmeister bindet Sie. Der Service macht Sie flexibel. So sieht der direkte Vergleich aus:
| Kriterium | Eigener Hausmeister | Hausmeisterservice |
|---|---|---|
| Kosten | Vollkosten ~50.000–65.000 €/Jahr fix, unabhängig vom Bedarf | Planbare Pauschale, zahlbar nach Leistung |
| Ausfallrisiko | Sie tragen Urlaub, Krankheit, Lohnfortzahlung | Vertretung garantiert, kein Ausfallrisiko |
| Geräte & Material | Sie kaufen und warten alles selbst | Im Preis enthalten |
| Verwaltung | Lohn, Dienstplan, Arbeitsschutz, Recruiting | Entfällt komplett |
| Mehrere Gewerke | Ein Mensch, begrenztes Können | Alle Leistungen aus einer Hand |
| Flexibilität | Fix gebunden, schwer skalierbar | Skaliert mit dem Bedarf hoch und runter |
| Auslastung | Lohnt nur bei konstanter Vollauslastung | Lohnt bei schwankendem Bedarf |
Wann lohnt sich was?
Einfache Regel: Konstante Vollauslastung → eigener Hausmeister. Schwankender Bedarf über mehrere Objekte → Service.
Eigener Hausmeister lohnt sich, wenn Sie ein sehr großes Objekt oder ein Portfolio haben, das eine Person das ganze Jahr durchgehend voll auslastet. Erst dann fangen Sie die Fixkosten von 50.000–65.000 € sicher wieder ein. Sie müssen außerdem bereit sein, Arbeitgeberpflichten und das Ausfallrisiko zu tragen.
Der Hausmeisterservice lohnt sich für die Mehrheit: schwankender Bedarf, mehrere kleinere Objekte, saisonale Spitzen (Winterdienst), oder wenn Sie sich die Verwaltung sparen wollen. Sie zahlen nur, was Sie brauchen — und haben bei Ausfall trotzdem immer jemanden vor Ort.
Die meisten Hausverwaltungen und WEGs fahren mit dem Service günstiger, weil ein einzelner Hausmeister selten 12 Monate im Jahr voll ausgelastet ist — und Leerlauf trotzdem voll bezahlt wird.
Häufige Fragen
Ist ein Hausmeisterservice teurer als ein eigener Hausmeister?
Bei konstanter Vollauslastung kann der eigene Hausmeister günstiger sein. Bei schwankendem Bedarf ist der Service fast immer günstiger, weil Sie keine Fixkosten für Leerlauf, Urlaub und Krankheit tragen. Entscheidend ist die echte Auslastung über das ganze Jahr.
Was passiert beim Service, wenn jemand krank wird?
Nichts — für Sie. Ein seriöser Hausmeisterservice stellt Vertretung. Bei einem eigenen Hausmeister bleibt die Arbeit liegen oder Sie organisieren selbst Ersatz, zahlen aber den Lohn weiter. Das ist einer der größten Vorteile des Service-Modells.
Welche Arbeitgeberpflichten entfallen beim Service?
Alle. Keine Lohnabrechnung, keine Sozialabgaben, kein Arbeitsschutz, kein Recruiting, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Sie haben einen Dienstleistungsvertrag statt eines Arbeitsverhältnisses — das spart Verwaltung und Risiko.
Kann ein Service mehrere Aufgaben übernehmen?
Ja. Bei CRNOV bekommen Sie alle fünf Leistungen aus einer Hand — von Reinigung über Grünpflege bis Winterdienst. Ein eigener Hausmeister kann meist nicht alles gleich gut. Mehr Gewerke, ein Ansprechpartner.
Ab welcher Größe lohnt sich ein eigener Hausmeister?
Faustregel: Erst wenn ein Objekt oder Portfolio eine Vollzeitkraft das ganze Jahr durchgehend auslastet. Bei kleineren oder mehreren verstreuten Objekten zahlen Sie für Leerlauf — dann ist der Service klar günstiger.
Rechnen wir es durch — kostenlos
Bevor Sie jemanden einstellen: Lassen Sie uns gegenüberstellen, was ein eigener Hausmeister Sie wirklich kostet — und was der Service kostet. Ehrlich, ohne Verkaufsmasche. Wenn der eigene Hausmeister für Sie günstiger ist, sagen wir Ihnen das.
Unverbindliche Kostengegenüberstellung anfordern: Tel. / WhatsApp +49 176 49010741 — CRNOV Hausmeisterservice GmbH, Augsburg. Seit 14 Jahren. 40 Hände, eine Verantwortung.
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